Dezember 2023
O Tannenbaum, o Tannenbaum!
Weihnachts(vor)freuden
Wie treu sind deine Blätter;
du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen;
wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mir was lehren:
die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mir was lehren.
(Ernst Anschütz/August Zarnack)
Nadelbäume sind magisch und Sinnbild für Würde, Lebenswillen und Stärke. Ihre beruhigende Ausstrahlung ist geheimnisvoll und inspirierend. Ein Spaziergang im Wald schenkt unserer Seele Ruhe und Kraft. Der Duft von Tannennadeln animiert zum Durchatmen und befreit uns von negativen Gefühlen und Gedanken.
Fichten, Tannen, Kiefern, Zedern und Lärchen sind Nadelhölzer, die ihre Früchte als Zapfen tragen. Im Lateinischen heißen diese „Conus“, auf Deutsch „Kegel“. Dieser Namensursprung führt zur lat.-botanischen Bezeichnung „Coniferales“, auf Deutsch „Koniferen“, die die Pflanzenordnung benennt. Alle Nadelbäume gehören somit zu den Koniferen und teilen sich in mehreren Pflanzenfamilien auf.
Zur Familie der Kieferngewächse (lat.-botanisch: Pinaceae) gehören unter anderem die Tannen und die Fichten. Beide Arten sind einheimisch und man findet sie vor allem auf der europäischen Nordhalbkugel zwischen dem 50. und 70. Breitengrad. Im nördlichen Amerika und Asien fühlen sich diese Bäume ebenfalls sehr wohl. Sie bevorzugen das gemäßigte Klima, kommen allerdings auch in den polaren und mediterranen Regionen gut zurecht.
Die Silbertanne (lat.-botanisch: Abies alba), bekannt auch als Weiß- und Edeltanne, ist ein immergrüner Nadelbaum, der bis zu 60 Meter hoch und bis zu 600 Jahre alt werden kann. Er ist, wie auch die Fichte, einer der größten Bäume in Europa. Sein Wurzelwerk geht über eineinhalb Meter in den Erdboden und ist gut verankert, damit die Tanne stürmische Zeiten trotzen kann. Unterhalb ihrer Nadeln befinden sich je zwei silberne Streifen, die somit ihr Namensgeber sind. Ihre Rinde hingegen, die zunächst hellgrau ist, und später weiße und dunkelgraue Risse aufweist, führt dazu, sie auch Weißtanne zu nennen. Das Nadelkleid der Tanne sticht nicht und ihre Zapfen stehen aufrecht. Sie fallen nach der Samenreife im September nach und nach auf den Waldboden und sind für Eichhörnchen, Mäuse und einige Waldvögel eine wichtige Nahrungsquelle.
Der Duft einer Silbertanne wird dich an die Weihnachtszeit erinnern, wenn du Zweige oder einen Baum ins Haus holst. Dieses vorweihnachtliche Ritual wirkt vor allem luftreinigend und kann Bakterien und Viren in der Raumluft reduzieren, was deinen Atemwegen zugutekommt. Zudem wirken die Duftmoleküle stark stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd und geistig klärend. Du bekommst einen unverschleierten Einblick in dein Inneres, um deiner Weisheit zu vertrauen. Nach einer herausfordernden Zeit kann der Duft einer Tanne dich wieder aufrichten und für neue Kraft und Energie sorgen. Er belebt dich sanft und führt eine angenehme, wache Entspannung herbei. Die Silbertanne bietet dir Schutz und Halt. Sie überträgt ihre Standhaftigkeit und ihren Lebenswillen auf dich und fördert somit deine Ausdauer und Geduld.
Die Herstellung des ätherischen Öls der Silbertanne geschieht durch die Wasserdampfdestillation der Nadeln und jungen Zweige. Man benötigt für einen Liter Öl bis zu 150 kg Nadeln bzw. Zweige, die über mehrere Stunden destilliert werden. Das gewonnene Öl ist klar und duftet vor allem frisch und waldig, aber auch warm, balsamisch bis würzig. Dieser Duft gehört zur Duftnote Kopf-Herz. Also zu einer Duftnote, die nicht eindeutig zugeordnet werden kann und in einer Duftmischung eine gute Verbindung zwischen reinen Kopf- und Herznoten herstellt.
Für eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit mit dem Duft von Tannennadeln bietet sich die Raumbeduftung mit dem Christbaum Raumspray an. Dieses Raumspray besteht aus Wasser mit Absorber, Silbertannenöl in Bioqualität und etwas Fichtennadelöl. Der sogenannte Absorber ist zu 100 % natürlichen Ursprungs und biologisch abbaubar. Er besitzt die Eigenschaft, Gerüche zu neutralisieren, anstatt sie zu überdecken. Seine Moleküle verbinden sich langanhaltend mit den störenden Geruchsmolekülen. Die ätherischen Öle der Tannennadeln sind zwar leicht flüchtig, aber ihre Moleküle halten sich ebenfalls recht lang in der Raumluft. Somit bleibt der luftreinigende Effekt in Kombination mit dem Absorber gut erhalten. Der waldige Duft unterstreicht zudem die Atmosphäre in den gemütlichen, kerzenerleuchteten und weihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten.
Der Weihnachtsbaum hat eine lange Tradition. Wobei zunächst mit jeglicher Art von immergrünen Pflanzen das Haus dekoriert wurde. Sie dienten als Luftreiniger, als Hoffnungsträger für den nächsten Frühling und als Sinnbild für die Fruchtbarkeit und das Leben. Das Schmücken von Bäumen entwickelte sich im Mittelalter. Die ersten Weihnachtsbäume waren Silbertannen, die mit Süßigkeiten, Nüssen und Früchten geschmückt wurden. Im 17. Jahrhundert wurde die dekorierte Tanne gesellschaftsfähig und bekam ihren Lichtschmuck. Zusammen mit den Kerzen wurden jedes Jahr immer mehr Weihnachtsbäume in den Familienhäusern aufgestellt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich diese beliebte Weihnachtsdekoration durch und löste letztendlich die aufgestellte Krippe ab. Heute findet man vor allem Nordmanntannen und einige Fichten in den heimischen Wohnzimmern. Da der wunderbare Duft des Baumes nach und nach verloren geht, kannst du das Christbaum Raumspray auch gelegentlich direkt auf die Zweige sprühen!
Nicht nur der Tannennadelduft sorgt für Weihnachtsstimmung, sondern wohl auch der Duft von frisch gebackenen Plätzchen. Neben Zimt, Kardamom, Nelke und Sternenanis in der Weihnachtsbäckerei, ist vor allem ein Gewürz bei allen beliebt - die Vanille.
Ihr zarter, sinnlicher Duft erinnert an unbeschwerte Tage in der Kindheit und verleiht das Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Er wirkt entspannend, tröstend und aktiviert unser Wohlgefühl. Der Vanilleduft bietet dir einen Raum, in der du deine Seele baumeln lassen kannst und Harmonie erfährst. Starke Emotionen werden reguliert, Stress wird abgebaut und dein Bedürfnis nach Gemütlichkeit erhöht sich. Dieser Kuschelduft schenkt dir zudem Selbstvertrauen, Mut und Neugier. Er lädt dich auf eine Fantasiereise ein und intensiviert die Verbundenheit zu dir und anderen. Die Vanille wirkt aphrodisierend und stimuliert deine Sinne, damit du dich liebevoll umarmt den schönen Dingen des Lebens hingeben kannst.
Verantwortlich hierfür ist der Hauptinhaltsstoff Vanillin, der zu etwa 80 % enthalten ist. Wir kennen diesen Geruch schon seit Geburt an, denn dieser Stoff befindet sich in der Muttermilch. Als Baby tragen wir den Duft auf natürliche Weise auf der Kopfhaut und im Nacken, damit der Beschützerinstinkt unserer Eltern ausgelöst wird. Vanille ist also ein Ur-Duft, der uns von klein auf geprägt hat und sich fest in unserem Gehirn verankert hat. Er wird somit von fast allen Menschen in allen Altersklassen gemocht.
Die echte Vanillepflanze (lat.-botanisch: Vanilla planifolia) ist eine exotische Schönheit aus den tropischen Wäldern Mittelamerikas. Sie gehört zu den Orchideengewächsen (lat.-botanisch: Orchidaceae) und ihr Name bedeutet übersetzt „Schötchen“. Sie ist eine Kletterorchidee, die wie eine Liane im Urwald wächst. Nachdem die gelben Orchideenblüten verblüht sind, entwickeln sich die mit Samen gefüllten Schoten. Die künstliche Bestäubung von Pflanzen macht es möglich, dass die Vanille mittlerweile auch auf Madagaskar und in Indonesien kultiviert wird. Denn diese wichtige Aufgabe kann in der Natur nur ein Kolibri übernehmen, der seine Technik hat, um die Samen auf dem Stempel in der Blüte zu verteilen.
Die Schoten werden nach der Ernte zunächst getrocknet bevor hieraus das wertvolle Gewürz gewonnen wird. Die Gewinnung eines Vanilleöls oder eines Vanilleextrakts geschieht durch die Extraktion mit Hexan oder Ethanol. In diesem Verfahren werden die Pflanzenteile in das jeweilige Lösungsmittel eingelegt, damit alle Wirkstoffe sowie weitere Inhaltsstoffe gelöst werden. Danach wird es von dem gewonnenen Öl oder dem Extrakt ohne Rückstände entfernt. Es entsteht entweder ein sogenanntes Absolue, welches dunkel, dickflüssig und sehr duftintensiv ist oder ein ebenso hochwertiges Extrakt. Für eine bessere Verwendung dieser Produkte, werden sie in Alkohol gelöst. Um etwa 1 kg Vanilleextrakt zu erhalten, benötigt man 3 kg Vanilleschoten. Es duftet fein, mild, etwas süßlich, balsamisch, warm und rund. Vanille gehört zu den Basisnoten. Die beste und feinste Qualität eines Vanilleextrakts findet man übrigens auf der Insel La Réunion, auf der die Bourbon-Vanille angebaut und verarbeitet wird.
Wie wäre es mit leckeren Vanillekipferl oder Schneeflöckchenplätzchen?
Das Aromatisieren von Speisen mit dem Extrakt der Echten Vanille ist etwas Besonderes und kennen nur wenige von uns. Der Hauptinhaltsstoff Vanillin wird vor allem industriell (synthetisch) hergestellt und in diversen Produkten, wie Vanillezucker, Pudding, Süßigkeiten oder Eis eingesetzt. Die Verwendung von naturreinem echten Vanillearoma in Plätzchen & Co. verführt nicht nur Naschkatzen. Der Geruch und der Geschmack regt deine Sinne an und wird dich beim ersten Bissen beseelen.
Verschiedene Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei mit und ohne Vanille sowie anderen ätherischen Ölen für die Aromaküche findest du hier!
Ich wünsche dir eine wunderschöne Weihnachtszeit, einen entspannten Jahresausklang und einen gesunden & motivierten Start ins neue Jahr!
Für Kopf & Herz
Tannennadelduft mit dem
Für Herz & Basis
Weihnachtsplätzchen mit
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